<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <title>Praha</title>
  <id>https://prakticky-pruvodce.cz/</id>
  <link rel="self" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/view,rss"/>
  <updated>2015-09-28T12:11:17+02:00</updated>
  <entry>
    <title>NATIONALES KULTURDENKMAL VYŠEHRAD</title>
    <author>
      <name>Super User</name>
    </author>
    <link rel="alternate" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/96-narodni-kulturni-pamatka-vysehrad"/>
    <id>https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/96-narodni-kulturni-pamatka-vysehrad</id>
    <content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Besichtung der gesamten Anlage dauert ca. 2-3 Stunden. Der bequemste Zugang ist von der Metrostation "Vyšehrad".&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Von der Aussichtsterrasse vor dem Kongres-szentrum geniessen wir den Ausblick über Prag und gehen dann weiter zu den Befestigungsmauern. Das Gebiet des Vyšehrad wurde bereits in der Urzeit bewohnt, im 10. Jahrhundert befand sich hier die fürstliche Münzstätte, 1070 wurde das Kapitel bei der St. Peter-Kirche gegründet. Kurz darauf zog der erste böhmische König Vratislav I. auf den Vyšehrad, auch einige seiner Nachfahren siedelten hier. Karl IV. liess einen neuen Königspalast erbauen sowie den Vyšehrad befestigen. Die gotische Bebauung wurde jedoch zum Grossteil Opfer der hussitischen Stürme. Trotz seiner Erneuerung im 15. Jahrhundert verlor der Vyšehrad seine einstige Bedeutung. Im 17. Jahrhundert wurde eine neue, barocke Zitadelle errichtet, die bis 1911 existierte. Der Vyšehrad ist ein Symbol der tschechischen Geschichte und Sagen, deshalb entstand gerade hier der nationale Ehrenfriedhof.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Das erste Tor, durch das wir die Festung betreten, heisst &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Táborer Tor&lt;/span&gt;, da hier früher der Weg nach Südböhmen zur Stadt Tábor begann. Es stammt aus dem Jahre 1655.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wir gehen an Resten eines gotischen Tores vorabei, &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Špička&lt;/span&gt; genannt, an das ein Teil der aus dem 14. Jahrhundert erhaltenen Befestigung anschliesst, die sich durch das Nusle-Tal bis zum Karlshof entlangzieht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Auf der linken Seite liegt die Jedlička-Anstalt aus dem frühen 20. Jahrhundert, das erste Heim für körperlich behinderte Kinder in der damaligen gesamten Habsburger Monarchie. Sie besteht noch heute.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Das Leopold-Tor&lt;/span&gt; mit dem ehemaligen Graben führt uns ins Festungsinnere. Dort stossen wir auf &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;die St.Martins-Rotunde&lt;/span&gt;, den einzigen stehenden Zeuge der romanischen Vergangenheit des Vyšehrad aus dem 11. Jahrhundert.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wir gehen auf dem Weg nach links, dort haben Archeologen die Reste der mittelalterlichen &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;St.Laurentius-Kirche&lt;/span&gt; entdeckt. Zunächst waren die Fundamente einer romanischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert ausgegraben worden, bei weiteren Grabungen dann das Fundament eines viel älteren Gebäudes, wahrscheinlich aus dem Jahre 1000.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Von der romanischen Bebauung wurde noch eine &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Brücke&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; aus der Zeit König Vratislavs entdeckt, die Teil der damaligen Befestigung des königlichen Areals war. Wir finden sie in dem Park, in dem zudem vier &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Statuen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; mytologischer Gestalten aus der tschechischen Geschichte stehen. Diese Statuen von Josef Václav Myslbek standen ursprüngich an beiden Enden der Palacký-Brücke. Bei einem Bombenangriff im Februar 1945 wurden die Brücke und Statuen beschädigt. Nach der späteren Erweiterung der Brücke wurde sie hierhin gebracht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;Auf dem Gelände des einstigen Königssitzes finden sich noch weitere Reste der einstigen Bebauung - die Fundamente von Häusern und Teile der gotischen Befestigung einschliesslich des Erdgeschosses eines mittelalterlichen Befestigungsturmes, das später zu einem Häuschen umgebaut wurde, in dem nun Ausstellungen stattfinden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Von weitem wird der Vyšehrad durch die &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Peter und Paul-Kirche&lt;/span&gt; dominiert. Ihr heutiges neogotisches Aussehen entstand um die Jahrhundertwende und ist ein Werk von Josef Mocker.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Der Pfarrfriedhof dient seit 1861 als &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;nationaler Ehrenfriedhof&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;. Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier die grosse Grabstätte, &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Slavín&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; genannt, erbaut, wo bedeutende Persönlichkeiten des tschechischen wissenschaftlichen und kulturellen Lebens begraben wurden. (z.B. Ema Destinnová, Rafael Kubelík und sein Vater Jan u.a.) Insgesamt liegen auf diesem Friedhof ca. 600 Wissenschaftler, Schriftsteller, Dichter, Bildhauer, Maler, Schauspieler, Musiker, Architekten usw. begraben. Hier befinden sich die Gräber von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana, Karel Čapek u.a. Entsprechend ihrer Bedeutung wurden auch die Grabstätten gestaltet, so finden wir hier eine Reihe bedeutender künstlerischer Arbeiten - Skulpturen und Büsten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; letter-spacing: 0.15pt; font-family: 'Calibri','sans-serif'; font-size: 11pt;"&gt;Wenn wir über den Friedhof zum Gebäude der neogotischen Probstei gehen, können wir auf dem Weg das sog. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; letter-spacing: 0.15pt; font-family: 'Calibri','sans-serif'; font-size: 11pt;"&gt;Neue bzw. Ziegeltor&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%; letter-spacing: 0.15pt; font-family: 'Calibri','sans-serif'; font-size: 11pt;"&gt; erreichen. Hier befindet sich zum einen eine kleine Ausstellung über die Geschichte des Vyšehrad, zum anderen liegt hier der Eingang zu den Kasematten - militärischen Geheimgängen. Der unterirdische Gang endet in einem grossen Saal, in dem einige Originalstatuen der Karlsbrücke stehen, die durch Kopien ersetzt wurden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
    <updated>2015-09-28T12:11:17+02:00</updated>
  </entry>
  <entry>
    <title>DIE PRAGER NEUSTADT</title>
    <author>
      <name>Super User</name>
    </author>
    <link rel="alternate" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/95-nove-mesto-prazske"/>
    <id>https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/95-nove-mesto-prazske</id>
    <content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Dem Besuch dieses Stadtteils können wir bei genügend Zeit einen ganzen Tag widmen. Einen halben Tag können wir in der Neustadt verbringen, den anderen auf dem Vyšehrad.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Prager Neustadt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; ist die vierte und letzte der Prager Städte, mit deren Gründung die mittelalterliche Entwicklung Prags endete. Die Stadt wurde 1348 von Karl IV. so grosszügig angelegt, dass es erst im 19. Jahrhundert zu einer vollen Bebauung der Fläche kam. Bis heute ist das ursprüngliche Strassennetz, dessen Mittelpunkt drei grosse Marktplätze waren, erhalten. Einer von ihnen, der heutige Wenzelsplatz (ursprünglich Pferdemarkt) bildet bis heute das Stadtzentrum. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der Wenzelsplatz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; - Václavské náměstí sieht heute wie ein grossstädtischer Boulevard aus, der von Bauten des 19. und 20. Jahrhunderts gesäumt wird - sein Ursprung liegt allerdings im Mittelalter. Am unteren Ende stiess der knapp einen Kilometer lange Platz auf die Befestigung der Altstadt. Am oberen Ende steht heute dort, wo sich einstmals das Pferdetor befand, das monumentale &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Nationalmuseum&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; - ein Ende des 19. Jahrhunderts erbautes Neorenaissance-Gebäude von Josef Schulz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Unterhalb vom Museum erhebt sich aus dem Pflaster ein symbolisches Denkmal für die Studenten Jan Palach und Jan Zajíc, die sich hier 1969 aus Protest gegen die sowjetische Okkupation selbst verbrannt haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Das Denkmal des hl. Wenzel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, umrahmt von vier Landesheiligen, dominiert den oberen Wenzelsplatz. Das um die Jahrhundertwende entstandene Denkmal ist ein Werk von Josef Václav Myslbek.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Unweit des Nationalmuseums steht ein weiteres bedeutendes Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende - &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Staatsoper&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, ein Werk der Wiener Architekten Hermann Hellmer und Ferdinand Fellner.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der Wenzelsplatz ist in einen "unteren" Teil mit der Pfarrkirche des hl. Heinrich und der hl. Kunigunde (Jindřichšská-Strasse) und "oberen" mit der Pfarrkirche des hl. Stefan (Štěpanská-Strasse) geteilt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Unseren Spaziergang setzen wir in der belebten Vodičkova -Strasse fort, an deren Ecke das im Neorenaissance-Stil erbaut &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Wiehl-Haus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Václavské nám. 34) steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Von der Vodičkova-Strasse biegen wir gleich rechts in die Passage mit dem Kino Světozor. Diese führt uns zu dem anmutigen Franziskanergarten, der ursprünglich zum hiesiegen Franziskanerkloster gehörte. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Maria Schnee-Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; wurde Mitte des 14. Jahrhunderts von Karl IV. gegründet, aber nie vollendet. Fertiggestellt wurde lediglich der Chor, der heute als Kirche dient und die höchste Prager Kirche ist (33m). Das Interieur ist im frühbarocken Stil.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kehren wir in die Vodičkova-Strasse zurück, deren gegenüberliegende Strassenseite &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Lucerna-Palast&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; einnimmt (Vodičkova 36). Die moderne Passage, deren Bau der Grossvater des Präsidenten Václav Havel begann, beherbergt Geschäfte, Büros, Restaurants und Kinos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Ein weiteres interessantes Beispiel der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts ist das &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Haus U Nováků&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Vodičkova 28). Der Architekt Osvald Polívka führte in ihm den Reichtum des tschechischen Jugendstils vor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Das ein paar Schritte weiter gelegene Gebäude, &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Höhere Mädchenschule&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Vodičkova 22) genannt, ist ein Werk von Ignaz Ullmann aus dem 19. Jahrhundert. Es ist ein Beispiel der böhmischen Neorenaissance mit ihrer typischen Sgrafitti-Gestaltung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der grösste Prager Platz ist &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Karlsplatz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; - Karlovo náměstí, ursprünglich Viehmarkt. Der zugewachsene Park verhindert einen Blick auf den gesamten Platz. Um wirklich zu sehen, dass es sich um den grössten Platz Europas handelt (80.500 m&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;), müssen wir ihn von oben, vom Rathausturm, betrachten. Der Bau &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;des Neustädter Rathauses&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (an der nordöstichen Platzseite) wurde in den 70er Jahren des 14. Jahrhunderts begonnen. Ein Grossteil des ursprünglich gotischen Gebäudes blieb auch nach den in der Renaissance vorgenommenen Umbauten erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;In der Mitte des Platzes an der Ostseite steht &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die St. Ignatius-Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; mit dem ehemaligen Neustädter Kolleg. Die Kirche entstand im Frühbarock Mitte des 17. Jahrhunderts, aus der gleichen Zeit stammt auch das Interieur. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Auf der gegenüberliegenden Platzseite führt die Resslova-Strasse zur Moldau. Hier stehen sich zwei Kirchen gegenüber - zum einen die romanische &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;hl. Wenzel-Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, zum anderen die barocke &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kirche des hl. Cyrill und Method&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. In dieser befindet sich &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;das Mahnmal der Versöhnung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, das an die Zeit der deutschen Besatzung erinnert, insbesondere an das Attentat auf Heydrich. Dessen Akteure versteckten sich nämlich in der Krypta dieser orthodoxen Kirche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kehren wir zum Karlsplatz zurück. Wenn wir noch etwas Zeit haben, machen wir einen Abstecher. An der Südwestseite des Platzes biegen wir in die Strasse U nemocnice ein und gehen durch die Kateřinska-Strasse bis zur Strasse Ke Karlovu. Hier finden wir das barocke Gebäude, das nach seinem einstigen Besitzer &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Michna-Lustschloss&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, aber auch Villa Amerika, genannt wird. Der anmutige Bau von Kilian Ignaz Dientzenhofer beherbergt heute das Antonín Dvořák-Museum (Ke Karlovu 20).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Am Ende dieser Strasse befindet sich ein weiterer bedeutender Bau der Neustadt - &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Kirche der Jungfrau Maria und Karls des Grossen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; auch Karlshof genannt. Auch wenn sie mehrmals umgebaut wurde, ist die ursprüngliche Architektur aus der Zeit Karls IV. bis heute erhalten. Der achtseitige Bau erinnert an die Pfalzkapelle Karls des Grossen in Aachen, an dessen Herrschaft Karl IV. symbolisch anknüpfte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Die meisten anderen Häuser in dieser Gegend sind Krankenhäuser, kehren wir also lieber zum Karlsplatz zurück. (Wir könnten aber auch über die grosse Nusle-Brücke das Kongresszentrum erreichen und von diesem den Vyšehrad.)&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;Das Eckhaus am Karlsplatz, Mladot- oder aber &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;Faust-Haus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt; (Karlovo náměstí 40) genannt, hat eine barocke Fassade. Seinen Kern bildet allerdings ein gotischer Palast aus dem 14. Jahrhundert. Einige seiner Bewohner widmeten sich der Alchemie, deshalb ist gerade mit diesem Haus die Prager Version der Faustlegende verbunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Gehen wir die Vyšehradska-Strasse entlang und biegen links in eine unscheinbare Einfahrt in der Mauer (Nr.49), so erreichen wir &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;das Emauz&lt;/span&gt;. Das Kloster der Bendektiner des slawischen Ritus gründete Karl IV. An Ostern 1372 wurde es feierlich geweiht. Das Kloster überlebte alle historischen Wendungen, Ende des 2. Weltkriegs wurde es durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Wie durch ein Wunder blieb das Wertvollste erhalten - die Fresken im Kreuzgang aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Die gegenüberliegende Kirche des hl. Johannes am Felsen gehört zu den beeindruckensten Beispielen des dynamischen böhmischen Barocks. Sie ist ein Werk von Kilian Ignaz Dientzenhofer aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Die Vyšehradska-Strasse gehen wir weiter hinunter bis wir &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;den Botanischen Garten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; der Karlsuniversität erreichen. Ursprünglich lag der Garten auf der anderen Moldauseite, wo ihn Kaiserin Maria Theresia gegründet hat. Vor 100 Jahren musste er den dortigen Bautätigkeiten weichen und wurde hier angelegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Durch &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;die Trojicka-Strasse mit der Dreifaltigkeitskirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; erreichen wir das Ufer. Von hier können wir einen Abstecher nach links machen. Hier stehen unterhalb des Vyšehrads einige &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;kubistische Häuser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;. Oder wir gehen rechts das Ufer entlang zum František-Palacký-Platz (Náměstí Františka Palackého). In dessen Mitte steht das &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Palacký-Denkmal &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;(tschechischer Historiker) von Stanislav Sucharda und Josef Mařatka aus dem frühen 20. Jahrhundert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Die Häuserfront &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;des Rašin-Ufers &lt;/span&gt;(Rašínovo nábřeží) wird von einer interessanten modernen Dominante abgeschlossen, dem Tanzenden Haus (Rašínovo nábřeží 80). Das Haus entstand 1996 nach Plänen von Frank O. Gehry und Vlado Milunič. Die Uferfassade erinnert mit ihren Wellen an die Moldau, die Silhouette an ein tanzendes Paar. Auf dem angrenzenden Platz steht &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;das Alois-Jirásek-Denkmal&lt;/span&gt;, ein tschechischer Schriftsteller, der den Grossteil seines Lebens in einem der Häuser hier verbrachte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Der Wasserturm&lt;/span&gt; gehörte früher zu einer Mühle, die aber zum Grossteil abgerissen wurde. Ebenso wie andere Wassertürme entstand auch dieser Ende des 15. Jahrhunderts und wurde später einige Male umgebaut. Das angrenzende funktionalistische Gebäude des Künstlerkreises &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Mánes&lt;/span&gt; dient Ausstellungen. Das zum Grossteil Anfang des 20. Jahrhunderts gebaute Masaryk-Ufer (Masarykovo nábřeží) bietet interessante Architektur. Zu den beeindruckensten Häusern gehört das des Sängerbundes &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Hlahol&lt;/span&gt; (Masarykovo nábřeží 16). Das Jugendstilgebäude ist ein Werk von Josef Fanta.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Die früher nicht regulierte Moldau bildete verschiedene &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Inseln&lt;/span&gt;. Einige von ihnen wurden befestigt und sind heute grüne Oasen in der Stadt. &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Die Slaweninsel&lt;/span&gt; diente und dient bis heute vor allem als gesellschaftliches Zentrum. Seit dem 19. Jahrhundert finden hier Konzerte und Bälle statt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Das Nationaltheater&lt;/span&gt; stellte im damaligen tschechisch-deutschen Prag ein Symbol der tschechischen Emanzipation dar. Finanziert wurde das 1868 bis 1881 erbaute Gebäude durch öffentliche Sammlungen. Das von Josef Zítek projektierte monumentale Neorenaissance-Gebäude brannte jedoch kurz vor seiner Eröffnung aus. Innerhalb von zwei Jahren wurde es nach Plänen von Josef Schulz neu gebaut. Am 18. November 1883 eröffnete Smetanas Oper "Libuše" die erste Saison. An der Innen- und Aussengestaltung beteiligten sich zahlreiche führende tschechische Künstler. Die modernen Gebäude neben dem Theter entstanden in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in Zusammenhang mit einer Gesamtrekonstruktion des Theaters. In einem von ihnen befindeet sich eine weitere Bühne, die heute die Laterna Magica nutzt.&lt;/p&gt;</content>
    <updated>2015-09-28T12:08:23+02:00</updated>
  </entry>
  <entry>
    <title>DURCH DIE PRAGER ALTSTADT UND DIE JOSEFSTADT</title>
    <author>
      <name>Super User</name>
    </author>
    <link rel="alternate" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/94-starym-mestem-prazskym-a-josefovem"/>
    <id>https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/94-starym-mestem-prazskym-a-josefovem</id>
    <content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Falls sie einige Zeit zur Verfügung haben, können Sie diese Route wählen. Ihr erster Teil führt durch das ehemalige jüdische Ghetto (4-5 Stunden), der zweite an interessante Orte der Altstadt, einschliesslich der Sammlung der Nationalgalerie (ebenfalls 4-5 Stunden).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Josefstadt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; ist die Bezeichnung der ehemaligen jüdischen Stadt, die im Zusammenhang mit der Gleichstellung der Juden im Jahre 1850 aus dem Gebiet der Altstadt ausgegeliedert wurde und die fünfte Prager Stadt war. Der Name erinnert an Kaiser Josef II., unter dessen Herrschaft auch die Prager Juden endlich gewisse Bürgerrechte erhielten. Das Gebiet des ehemaligen Ghettos gehörte zu den ärmsten in Prag und gerade deshalb wurde hier Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine weitreichende "Assanierung" durchgeführt. Nur die Synagogen, das Rathaus und der alte jüdische Friedhof blieben erhalten. Diese überlebten auch die nationalsozialistische Okkupation während des 2. Weltkriegs, da Hitler gerade hier ein Museum der "ausgestorbenen" jüdischen Rasse errichten wollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die bedeutenste Sehenswürdigkeit des jüdischen Ghettos ist &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Altneusynagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. Sie gehört zu den ältesten gotischen Bauten in Prag, hat aber wahrscheinlich einen noch älteren Ursprung. Dieser frühgotische, zweischiffige Bau entstand im 3. Viertel des 13. Jahrhunderts und erhielt trotz einiger kleinerer Veränderungen sein ursprüngliches Aussehen. Gegenüber, in der Červená-Strasse, steht &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Hohe oder Rathaussynagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, die in der Zeit der grössten Blüte des hiesigen Ghettos unter der Herrschaft Rudolfs II. Ende des 16. Jahrhunderts entstand. Aus dieser Zeit stammt auch das nebenanliegende Gebäude, das ehemalige Jüdische Rathaus (Maislova 18). Seine Bestimmung verrät es auch durch die Uhr mit einem hebräischen Zifferblatt. Beide Gebäude wurden im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Durch die Strasse U židovského hřibitova (Beim jüdischen Friedhof) gelangen wir zur &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Klausensynagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, die Ende des 17. Jahrhunderts im frühbarocken Stil an der Stelle älterer Objekte gebaut und im 19. Jahrhundert umgebaut wurde. Sie grenzt an &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Alten jüdischen Friedhof&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, auf dem &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Pinkassynagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; steht. Diese wurde Ende des 15. Jahrhunderts im spätgotischen Stil errichtet und während der Renaissance umgebaut. Bei kürzlich durchgeführten Renovierungsarbeiten entdeckte man im Kellergeschoss ein jüdisches Ritualbad - Mikve. An den Wänden dieser Synagoge sind die Namen von über 77.000 böhmischer und mährischer Juden geschrieben, die während des Holocaust ums Leben kamen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der jüdische Friedhof entstand über Jahrhunderte (das älteste Grab ist auf das Jahr 1439 datiert) wegen Platzmangels in Schichten übereinander. Die ca. 12.000 Grabsteine dokumentieren die 350jährige Geschichte dieses Friedhofs. Zu den bedeutensten gehört der Grabstein des grossen Prager Rabbi Löw - des angeblichen Schöpfers des Golems.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Nach der Schliessung des alten Friedhofs entstand Ende des 18. Jahrhunderts &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;der Neue jüdische Friedhof&lt;/span&gt; hinter den damaligen Stadtmauern Prags (Eingang bei der Metrostation Želivského). Hier ist auch der bedeutenste, neuzeitliche jüdische Schriftsteller Prags begraben - Franz Kafka. Müdem Urlauber kommt hier zugute ein gemütlicher Sitz im Kosher-Restaurant &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;King Solomon&lt;/span&gt; (Široká 8, siehe S. 132).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Maisel- (Mayzl-) Synagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Maislova 8), die nach ihrem Gründer benannt ist, wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Renaissance-Stil erbaut. Ihr heutiges Aussehen ist Resultat eines neogotischen Umbaus. In den meisten Synagogen befinden sich heute wertvolle Exponate und Sammlungen sowie Ausstellungen. Die Altneusynagoge dient ihrer Bestimmung. Teil des jüdischen Museums ist eine Ausstellung in einer weiteren Synagoge, &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Spanischen Synagoge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. Diese befindet sich etwas abseits vom Zentrum des jüdischen Ghettos in der Dušní-Strasse. Sie entstand Ende des 19. Jahrhunderts an Stelle der sog. Alten Schule.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Am Moldauufer stehen hier natürlich auch Kirchen, sowie einige moderne Gebäude, die in diversen Pseudostilen sowie in Jugendstil oder Kubismus Ende des 19. und im 20. Jahrhundert erbaut wurden. In der Nähe des ehemaligen Ghettos befindet sich die kürzeste Moldaubrücke von Prag aus dem Jahre 1906. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Die Čech-Brücke&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; ist zum&lt;br /&gt;einen die erste im 20. Jahrhundert erbaute Prager Moldaubrücke und zum anderen die einzige im Jugendstil. Interessant ist vor allem ihre bildhauerische Gestaltung sowie ihre feierliche Beleuchtung. Auf diesem Wege kommen Sie zum Restaurant &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Les Moules&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;, das durch seine ausgezeichnete Küche bekannt ist (siehe S. 132).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Am Ufer entlang passieren wir ein Krankenhaus, dessen Geschichte tief in die Vergangenheit reicht, und erreichen ein weiträumiges Klosterareal. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Das Agneskloster&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Na Františku 811) wurde in den 30er Jahren des 13. Jahrhunderts, zur gleichen Zeit wie die Prager Altstadt, gegründet. Beteiligt waren dabei drei Mitglieder der Königsfamilie: König Wenzel I., seine Gattin Konstanzia und seine Schwester, die hl. Agnes von Böhmen, die hier Äbtissin war. Das Kloster wurde als Doppelkloster der Klarissinnen und des Minoritenordens angelegt und war das erste gotische Gebäude in den Böhmischen Ländern. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es für die Zwecke der Nationalgalerie umgebaut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Grenze zwischen zwei historischen Prager Städten, der Altstadt und der Neustadt verläuft entlang der Revoluční-Strasse (Revolutionsstrasse), über den náměstí Republiky (Platz der Republik) und weiter entlang der Strassen Na přikopě (Am Graben) und Národní (Nationalstrasse). Bis auf ein paar Ausnahmen stehen heute hier Bauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Entlang dieser Grenze erreichen wir &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;das Můstek&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Brückchen) am unteren Ende des Wenzelsplatzes. Der Name leitet sich von einer Brücke ab, die im Mittelalter über den Graben die beiden Städte verband und die heute unter der Erde, in der Metrostation gleichen Namens, zu sehen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Durch die kurze Strasse Na můstku erreichen wir eine weitere ehemalige selbständige Stadt, deren Selbständigkeit allerdings nur von kurzer Dauer war. Die Neue Stadt bei St. Gallus bzw. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Gallus-Stadt nimmt die Fläche zwischen dem Obstmarkt (Ovocný trh) und dem Kohlenmarkt (Uhelný trh) ein. Sie entstand während des Baus der Altstädter Stadtmauern. Noch im 13. Jahrhundert verschmolz sie mit der Altstadt. An ihren Ursprung erinnern heute nur noch die - hier ungewöhnlich - geraden Strassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Zentrum dieser Gemeinde war die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Galluskirche. Der ursprünglich gotische Bau der Pfarrkirche wurde im 17. und 18. Jahrhundert barockisiert. Damals wurde die Kirche Teil &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;des Karmeliterklosters&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, das hier bis zu den josephinischen Reformen Ende des 18. Jahrhunderts stand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Vor der Kirche wurden 1362 &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;überdachte Marktbuden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; erbaut, deren Bazilika-ähnlicher Bau bis zum Kohlenmarkt reichte. Später entstand an ihrer Stelle das heutige Strassennetz, aber die jahrhundertealte Tradition der Märkte dauert bis heute an. Auf einer Parzelle der ehemaligen Buden wurde Ende des 19. Jahrhunderts &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;das Neorenaissance-Gebäude der Tschechischen Sparkasse errichtet&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Rytířská 29). Sein Architekt Antonín Wiehl gehört zu den bedeutensten Schöpfern dieses Stils in den Böhmischen Ländern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Auf der gegenüberliegenden Strassenseite steht das &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Haus zur Blauen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; Rose (Rytířská 24). Sein barockes Äusseres verbirgt das einmalige gotische Turmhaus im Inneren. Früher gab es mehrere dieser Häuser in Prag, aber der wandelnde Geschmack ihrer Besitzer liess sie verschwinden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Rytířská-Gasse führt zum einen zum Obstmarkt, wo das Ständetheater steht, und zum anderen zum Kohlenmarkt. Hier befindet sich das &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Haus zu den drei Goldenen Löwen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; mit einer Gedenktafel, die an einen der Prager Aufenthalte von W.A.Mozart erinnert. An einem Haus an der gegenüberliegenden Strassenecke, Platýz genannt, erinnert eine Tafel an das hiesige Wirken von Franz Liszt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Ein kleines Stück weiter finden Sie &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Kirche St.Martin in der Mauer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. Der etwas seltsame Name erinnert an ihre Geschichte. Das ursprünglich romanische Kirchlein stand in einer alten Gemeinde, die während des Baus der Stadtmauer z.T. in diese eingefasst wurde. Da die Mauer genau um die Kirche herumführte, befand sich diese "in&lt;br /&gt;der Mauer". Während der Gotik wurde sie umgebaut. Auf dem heute nicht mehr existierenden Friedhof waren Mitglieder der bedeutenden Bildhauerfamilie Brokof bestattet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Hauptstrasse dieses Viertels bildet eine Strasse, die heute &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Husova&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; - Hus-Strasse heisst. Ihre Ursprünge reichen mindestens in die Romanik zurück, wahrscheinlich ist sie aber noch älter, was archeologische Funde beweisen. Auch hier hob sich das Terrain im Laufe der Jahrhunderte. Die einstmals romanischen Erdgeschosse liegen heute im Keller. Die Besiedlung war dicht, wovon auch die zahlreichen Kirchen und Kapellen zeugen, die hier nachweislich standen. Nur ein paar von ihnen sind bis heute erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;In der Husova-Strasse steht die &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Ägidiuskirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, ursprünglich eine Pfarr-, dann Kapitel- und schliesslich Klosterkirche. Ihr ursprünglich mittelalterliches Aussehen wird von barocken Elementen verdeckt, insbesondere den wunderbaren Fresken von Vaclav Vavřinec Reiner, der hier auch bestattet wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kehren wir zum nahen Bethlehemplatz - Betlémské náměstí zurück, wo &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Bethlehemskapelle&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; steht. Das ursprüngliche Gebäude entstand 1391, nach 1402 predigte hier Jan Hus einige Jahre lang. Seine Verbrennung auf dem Konstanzer Konzil am 6.7. 1415 ist ein Meilenstein in der tschechischen Geschichte. Auch Martin Luther bekannte sich zu seinen Lehren. Im sog. "Predigerhaus" befindet sich eine Ausstellung über nichtkatholische Kirchen und Ideen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Einziges Überbleibsel einer Reihe romanischer Kirchen ist &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die hl.Kreuz-Rotunde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; in der Karolina-Světlá-Strasse. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und dient trotz aller Wirren der Jahrhunderte bis heute kirchlichen Zwecken. Wir erreichen den ältesten angelegten Uferquai aus den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts, der nach dem tschechischen Komponisten Smetana-Ufer genannt wird. Hier können wir den Spaziergang mit einem schönen Ausblick auf das Burgpanorama und die Karlsbrücke beenden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
    <updated>2015-09-28T12:03:59+02:00</updated>
  </entry>
  <entry>
    <title>KLEINSEITE</title>
    <author>
      <name>Super User</name>
    </author>
    <link rel="alternate" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/93-mala-strana"/>
    <id>https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/93-mala-strana</id>
    <content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Eine gründlichere Besichtigungstour durch die Kleinseite&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; umfasst den Besuch der Gärten und einiger anderer interessanter Orte. Je nach Zeit können wir ihr einen halben oder ganzen Tag widmen. Die Tour kann während der Hauptsaison zwischen April und Oktober durchgeführt werden. Als Ausgangspunkt wählen wir die Metrostation "Malostranská" oder gehen von der Burg die Schlossstiegen (Zámecké schody) hinunter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Auf dem Waldsteinplatz - Valdštejnské náměstí finden Sie den Eingang zum &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Ledebour-Garten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; (Valdštejnské náměstí 3). Dieser Garten aus dem 18. Jahrhundert ist heute Teil der gesamten Gartenanlagen an der Südseite der Burg. Zu ihnen gehören auch &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;der Palffy-, der Kolowrat- und der Fürstenberg-Garten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; (letzterer gehört zur polnischen Botschaft und ist nicht zugänglich). Die barocken Gärten sind ein spezifisches Phänomen der Prager Architektur. Das hügelige Terrain der Stadt erforderte den Bau von Terassen, von denen sich dem Besucher herrliche Ausblicke bieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Vom Waldsteinplatz können wir durch das Palastareal gehen, das in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts der kaiserliche General Albrecht von Waldstein erbauen liess. Es handelt sich um eine unikate Architektur ungewöhnlicher Grösse mit reicher Innenausstattung und grosszügiger Gartenanlage. Heute wird der Palast zum Teil vom Senat genutzt. Die historischen Säle sollen nach einer Renovierung für die Öffentlichkeit zugänglich sein. &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Der Waldstein-Garten &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;ist mit dem Palast durch die grösste Prager Sala Terrena verbunden, die mit Szenen aus dem trojanischen Krieg ausgeschmückt ist. Bronzestatuen von Adrien de Vries (heute Kopien - die Originale wurden während des 30jährigen Krieges von den Schweden geraubt) säumen die Wege in der Gartenanlage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Wir gehen aus dem Garten Richtung Klarov und von dort in die Strasse U lužického semináře (Beim Lausitzer Seminar). Dort befindet sich der Eingang zu einem weiteren Garten. &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Der Vojan-Garten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; (benannt nach einem tschechischen Schauspieler) ist eigentlich der älteste Prager Garten. Bereits in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts gehörte er zum damaligen Bischofshof. Nach dessen Zerstörung wurde er seinem Schicksal überlassen. Im 17. Jahrhundert wurde er dann Bestandteil des Karmeliterinnenklosters. Diese liessen hier zwei Kapellen erbauen. Später diente der Garten zur Erholung von Schülerinnen der Bildungsanstalt englischer Jungfrauen. Im 20. Jahrhundert schliesslich öffnete er seine Toren für die Öffentlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Strasse U lužického semináře (das Seminar - Haus Nr.13 - diente der Bildung sorbischer Studenten) führt uns zur &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kampa-Insel.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; Unter der Karlsbrücke bildet ein Moldauarm einen malerischen Winkel, der &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Prager Venedig &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;genannt wird. Die Insel erhielt ihre heutige Gestalt erst im 16. Jahrhundert, als die Reste von Kleinseitner Häusern hierhin gebracht wurden, die 1541 bei einem Brand zerstört wurden. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Insel wurde dann befestigt und das Terrain erhöht. Danach wurden eine Reihe von Häusern erbaut, während die andere Hälfte der Insel eine Parkanlage bildete (zunächst privat, seit dem 20. Jahrhundert öffentlich). Zudem standen hier Mühlen, von denen einige bis heute erhalten sind, wie &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Štěpanovský-Mühle&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; aus der Renaissance oder die &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Grossprioratsmühle&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; mit ihrem grossen Mühlrad, das man von der Karlsbrücke sieht. Etwas weiter aufwärts am Teufelsbach steht &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Huť-Mühle&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; mit einem kleineren Rad. Die Sova-Mühlen auf der gegenüberliegenden Seite der Insel sollen nach ihrer Renovierung als Galerie dienen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Wir verlassen die Insel über eine Brücke neben einer kleinen Kirche. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die St. Johannes-Kirche an der Bleiche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; dient heute zwar wieder als Kirche, aber ihren seltsamen Namen erhielt sie, als sie nach ihrer Auflösung unter Josef II. als Wäscherei diente. Ihr heutiges Aussehen ist Resultat vieler Umbauten, ihr Ursprung reicht bis in das 12. Jahrhundert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Wir gehen &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Říční-Strasse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; weiter. Am Haus Nr. 11 erinnert eine Gedenktafel daran, dass hier einer der bedeutensten tschechischen Schriftsteller, Karel Čapek, mit seinem Bruder Josef, einem ausgezeichneten Maler, wohnte (dieser starb im Konzentrationslager).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Wir erreichen den Újezd und haben zwei Möglichkeiten:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;1. Wir können auf &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Petřín&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;-Laurenziberg entweder zu Fuss gehen oder mit der Standseilbahn fahren. Den Hügel entlang zieht sich eine unter Karl IV. erbaute Befestigungsmauer, die sog. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Hungernauer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. Zudem finden wir hier eine interessante Holzkirche , die in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Karpathenukraine hierher gebracht wurde. Zudem befindet sich hier &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Štefánik-Sternwarte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, ein &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Spiegelkabinett und ein Aussichtsturm&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, der 1891 als kleine Kopie des Eiffelturms gebaut wurde. Von hier können wir erneut den Berg hinuntergehen oder aber zum Pohořelec und dem Strahovkloster gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;2. Wir lassen den Ausflug auf den Petřín aus und gehen die Strasse Újezd bis zur Karmelitská-Strasse weiter. Auf dem Weg machen wir einen Abstecher zur kleinen &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;St. Laurentius-Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; in der Hellichova-Strasse. Auch die Geschichte dieser Kirche ist älter als die der Kleinseite - im 12. Jahrhundert war sie Pfarrkirche der Gemeinde Nebovidy. Seit ihrer Renovierung dient sie als Konzertsaal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;In der Karmelitská-Strasse wartet eine weitere interessante Kirche auf uns. Ursprünglich entstand hier Anfang des 17. Jahrhunderts ein lutheranischer Gebetssaal, während der Rekatholisierung wurde er den Karmeliterinnen überlassen. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die St.Maria de Victoria-Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; ist vor allem wegen des sog. Prager Jesulein bekannt, das Polyxenia von Lobkowicz der Kirche 1628 schenkte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;In der Karmelitská-Strasse bleiben wir noch vor der Fassade des Vrtba-Palasts stehen (Nr.25). Die unauffällige Strassenfassade birgt eine Überraschung in sich. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der Vrtba- Garten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;, den wir durch den Hausdurchgang erreichen, ist einer der schönsten Prager Barockgärten. Auch er ist auf Terrassen angelegt, deren architektonische Gestaltung ein Werk von František Maximilian Kaňka ist. Die bildhauerische Gestaltung stammt aus der Werkstatt des Matthias Bernard Braun. Die Fresken, die die Sala Terrena schmücken, malte Václav Vavřninec Reiner. An der Gestaltung des Gartens waren die bedeutensten Künstler ihrer Zeit beteiligt, und das Ergebnis sieht wirklich danach aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Über die enge Prokopská-Gasse erreichen wir &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Maltheserplatz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; - Maltézské náměstí. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Johannesstatue&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; steht gegenüber einer weiteren Kirche. &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Kirche der Jungfrau Maria unter der Kette&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; ist die Hauptkirche der Johanniter und stammt aus dem 12. Jahrhundert. An &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;dem Haus Zum Goldenen Einhorn&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Lázeňská 11) auf dem kleinen Platz vor der Kirche befindet sich eine Gedenktafel, die an den Aufenthalt von Ludwig von Beethoven erinnert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die Lázeňská-Strasse führt uns auch auf den heimligen, ruhigen Velkopřevorské-Platz mit seinen Barock- und Renaissancebauten. An der Velkopřevorký (Grosspriorats-) Mühle vorbei erreichen wir die Kampa-Insel und können über die Treppen auf die Karlsbrücke gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
    <updated>2015-09-28T12:00:58+02:00</updated>
  </entry>
  <entry>
    <title>BESICHTIGUNGSTOUR DURCH DIE BURGSTADT - HRADČANY</title>
    <author>
      <name>Super User</name>
    </author>
    <link rel="alternate" href="https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/92-prohlidkovy-okruh-mestem-hradcany"/>
    <id>https://prakticky-pruvodce.cz/de/touristische-routen/92-prohlidkovy-okruh-mestem-hradcany</id>
    <content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;&lt;strong&gt;Die Burgstadt&lt;/strong&gt; - Hradčany - entstand als dritte der Prager Städte nach dem Jahre 1320 unter der Herrschaft Johanns von Luxemburg. Die vollen Rechte einer freien Königsstadt erhielt sie erst unter Kaiser Rudolf II. Den Spaziergang können wir bei Pohořelec beginnen und einen Besuch der Prager Burg anhängen, oder umgekehrt. Falls Sie keine Sehenswürdigkeit von Innen besichtigen wollen, reichen ca. 2 Stunden, andernfalls benötigen Sie einen halben Tag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Pohořelec&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; - Brandstätte heisst einer der drei Plätze dieser kleinsten der Prager Städte. Der Name leitet sich von den häufigen Bränden ab. Das Denkmal, das die beiden bedeutenden Astronomen Johannes Kepler und Tycho de Brahe darstellt, erinnert daran, dass zur Zeit Rudolf II. hier das Haus stand, in dem de Brahe wohnte. Er starb 1601 in Prag und ist in der Teinkirche bestattet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt; font-weight: normal;"&gt;Das Areal des &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Klosters Strahov&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt; font-weight: normal;"&gt; entstand Mitte des 12. Jahrhunderts, noch vor der Gründung der Stadt Hradčany, als befestigte Niederlassung. Damals wurde es mit Prämonstratensern besiedelt, die bis auf die Unterbrechung während des kommunistischen Regimes, bis heute hier sind. Die über Jahrhunderte währende Bautätigkeit hat hier Spuren hinterlassen – man findet hier Zeugnisse der romanischen, gotischen und barocken Etappe. Sehenswert sind die Gemäldegalerie und die Klosterbibliothek.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Der Loreto-Platz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; - Loretánské náměstí verdankt seinen Namen einer weiteren Kirchenanlage. 1626 entstand hier eine Kopie des angeblichen Hauses der Junfrau Maria, um das mit der Zeit ein Ensemble barocker Bauten mit der Christi-Geburt-Kirche wuchs - &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;&lt;strong&gt;das Loreto&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;. Am Bau des Komplexes waren unter anderem die beiden Dientzenhofer beteiligt. Er beherbergt den Loretaner Schatz mit seiner wertvollen Diamantenmonstranz, die mit 6.222 Diamenten verziert ist. Bekannt ist auch das aus dem 17. Jahrhundert stammende Glockenspiel. Auf dem Platz befindet sich noch &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;das Kapuzinerkloster mit der Marienkirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;, erbaut im Jahre 1600.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die gesamte Westseite des Platzes nimmt einer der grössten Prager Bauten ein - &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Czernin–Palast&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;. Bereits in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts begann der Bau seiner monumentalen Fassade, die auch im 18. Jahrhundert unvollendet blieb. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er Kaserne. Nach der Entstehung der Republik 1918 wurde er für die Zwecke des Aussenministeriums umgebaut, das er bis heute beherbergt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Entlang des Palastgartens gehen wir in die einstige Vorstadt der Burgstadt, &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;&lt;strong&gt;Neue Welt&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;, genannt. Die kleinen, urigen Häuser bewohnen heute zumeist Künstler. Wir gehen bis an das Ende der Strasse, wo &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;die Kirche des hl. Johannes Nepomuk&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; steht, die 1729, im Jahr seiner Heiligsprechung, geweiht wurde. Damals gehörte sie zum Ursulinerinnenkloster, das unter Kaiser Josef II. aufgelöst und anschliessend von der Armee genutzt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Das Haus an der gegenüberliegenden Stras-senecke wird entsprechend seines einstigen Zweckes &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Haus der Pagen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; genannt (Kanovnická 3). Bis heute hat sich sein Renaissance-Aussehen erhalten. Die Strasse U kasáren führt uns in die Loretánská-Strasse. Links liegt &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Martinic-Palast&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Loretánská 4), der heute der Burgwache dient. Er entstand Anfang des 18. Jahrhunderts nach einem Projekt des römischen Architekten Carlo Fontana. Am Ende der Strasse liegt &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;das Hradschiner Rathaus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Loretánská 1), ein Renaissance-Bau vom Ende des 16. Jahrhunderts, als die Burgstadt von Rudolf II. die vollen Rechte einer freien Königsstadt erhielt. Das Wappen der Burgstadt befindet sich über dem Eingang. An der rechten Seite beim Eingang befindet sich der "Hradschiner Ellbogen".&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;In die Nerudová-Gasse führen rechts die barocken Rathaustreppen hinunter, über ihnen befinden sich die Gebäude des &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;strong&gt;Karmeliterinnenklostern mit der St. Benedikt-Kirche&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, aber erst im 17. Jahrhundert wurde sie zur Klosterkirche, das damals noch dem Barnabitenorden gehörte. Die Karmeliterinnen kamen erst im 18. Jahrhundert und brachten die Mumie der Gründerin des ersten Prager Klosters mit, die bis heute in der Kirche aufbewahrt wird. Die gegenüberliegende Strassenecke bildet &lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;der &lt;strong&gt;Toskaner Palast&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (Hradčanské náměstí 5). Die frühbarocke Gestaltung des Palasts ist das Werk von J.B. Mathey, die plastische Gestaltung der Attika stammt aus der Werkstatt des Jan Brokof, der Erzengel Michael an der Ecke gegenüber dem Rathaus ist ein Werk von O.Most. &lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;Der zweite Matinic-Palast&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;(Hradčanské náměstí 8) steht an einer Platzecke. Erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde seine reiche Renaissance-Verzierung aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert entdeckt. Ein weiteres momumentales Bauwerk auf dem Platz ist &lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;der Schwarzenberg-Palast&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;(Hradčanské náměstí 2), dessen Renaissance-Architektur aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt. Heute befindet sich hier die Sammlung des Heeresgeschichtlichen Museums.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Im kleinen Park auf dem Platz steht eine &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Mariensäule&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; aus dem frühen 18. Jahrhundert - ein Werk von Ferdinand Maximilian Brokof.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Der Sternberg-Palast&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Hradčanské náměstí 15) hat einen etwas versteckten Eingang. Er wurde Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts oberhalb des Hirschgrabens an der Nordseite des Platzes erbaut. Bereits im 19. Jahrhundert wurde hier eine Gemäldesammlung eingerichtet, die den Grundstein der Nationalgalerie bildet. Heute befindet sich hier eine Ausstellung alter europäischer Kunst. Der danebenstehende Palast, der den Eingang verdeckt, ist &lt;/span&gt;&lt;span class="ZVYRAZNENI"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;&lt;strong&gt;der Erzbischöfliche Palast&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; (Hradčanské náměstí 16). Der alte Palast auf der Kleinseite wurde von den Hussiten Mitte des 15. Jahrhunderts zerstört. Bis 1562 blieb der Erzbischofsstuhl in Prag unbesetzt. Mit der Neubesetzung wurde auch der Bau eines neuen Palasts nötig. Der Palast stammt aus dieser Zeit, wurde jedoch im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut. Aus dieser Zeit stammt die Gestaltung der Fassade.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
    <updated>2015-09-23T14:37:12+02:00</updated>
  </entry>
</feed>
